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Private Equity und Venture Capital (auch: Risikokapital, Beteiligungskapital) bietet als Finanzierungsinstrument Eigenkapital verbunden mit aktiver Managementunterstützung für kleine und mittlere Unternehmen im vorbörslichen Bereich. Im Unterschied zur klassischen Fremdkapitalfinanzierung der Banken erfolgt keine Besicherung des eingesetzten Kapitals.
Private Equity und Venture Capital Geber beteiligen sich mit Eigenkapital direkt an Unternehmen und erwirtschaften ihre Rückflüsse erst wieder beim Verkauf ihrer Anteile, wenn sie nach einigen Jahren im Wert gestiegen sind. Im Unterschied zu Fremdkapitalgebern (hauptsächlich Banken) nehmen sie unmittelbar am wirtschaftlichen Erfolg ihrer Beteilungsunternehmen teil, sind daher auch bereit, hohe Finanzierungsrisiken zu tragen und engagieren sich aktiv, um die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Beteiligungsunternehmen voranzutreiben. Sie sind Partner innovativer, wachstumsstarker Unternehmen, die bestehende Finanzierungslücken füllen und einen Mehrwert für die nachhaltige Unternehmensentwicklung einbringen.
In Unterschied zu den anglo-sächsischen Ländern, wo Risikokapital eine lange Tradition aufweist und als einer der Motoren für das Wirtschaftswachstum gilt, wird der enormen volkswirtschaftlichen Bedeutung von Risikokapital erst seit einigen Jahren verstärkt von der EU Rechnung getragen. Dies geschieht durch die Umsetzung des Risikokapitalplans (RCAP). In diesem Plan fordert die EU die Schließung der Informationslücke zwischen Finanzgemeinschaft (Angebotsseite) sowie Unternehmen (Nachfrageseite) in Bezug auf Beteiligungskapital. Die nationale Umsetzung des Risikokapitalplans der EU geschieht durch „Österreichs Reformprogramm für Wachstum und Beschäftigung“, welches im Oktober 2005 beschlossen wurde. Als besondere Maßnahme sieht dieses Reformprogramm die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Beteiligungskapital und die Erhöhung des Anteils von Investitionen in Beteiligungskapital vor.
Auf unserer Datenbank sind Inländische sowie ausländische Gesellschaften, die sich auf die Vergabe von Beteiligungsfinanzierung bei Unternehmen in Österreich inklusive Wissens- u. Knowhow-Transfer spezialisiert haben.
Folgende Differenzierungskriterien zwischen den einzelnen Unternehmen sind wichtig, um eine erste Vorwahl zwischen den am österreichischen Markt präsenten Beteiligungsgesellschaften treffen zu können. Als erster Menüpunkt ist die Finanzierungsform, die anzeigt, ob es sich um eine klassische oder sonstige VC bzw. ob es sich um ein Einzelinvestment oder/und Co-Investment handelt. Die Ziel-Finanzierungskriterien geben an, in welchen Branchen oder geographischen Gebieten die Unternehmen tätig sind. Ein weiterer Datensatz ist der Punkt „Finanzierungsphasen“. Dort wird eingegeben, in welcher Phase das Unternehmen ist und somit kann ein unterschiedliches Risikokapital und die Entwicklung des Wertes eines Beteiligungsunternehmens berechnet werden.
Die Rubrik „Beteiligungsgesellschaften“ liefert mit diesen Daten einen wesentlichen Beitrag zur Realisierung des Risikokapitalplans der EU und des Nationalen Reformprogramms und ist die größte Datenbank für Private Equity und Venture Capital für den österreichischen Beteiligungskapitalmarkt.
AVCO Austrian Private Equity and Venture Capital Organisation
EVCA European Private Equity and Venture Capital Association
Beiträge und Links
EU Kommission:
Umsetzung
des Risikokapitalaktionsplans
Bundesministerium für
Wirtschaft und Arbeit:
Lissabon
Strategie - Integrierte Leitlinien für Wachstum und Beschäftigung
2005 - 2008
Nationaler Aktionsplan Innovation
Bundeskanzleramt:
Österreichisches Reformprogramm für Wachstum und Beschäftigung, Teil I (PDF, 80 KB)Manual: Nationales Reformprogramm. Integrierte Leitlinien, Teil II (PDF, 102 KB)
Detailausführungen: Österreichisches Reformprogramm für Wachstum und Beschäftigung, Teil III (PDF, 1002 KB)
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