Glossary

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A
Altersvorsorge Die Gesamtheit aller Maßnahmen, die getroffen wurden, um nach dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben von angespartem Vermögen oder erworbenen Anwartschaften den weiteren Lebensunterhalt ohne Einschränkungen des Lebensstandards bestreiten zu können. Das System der Alterssicherung besteht aus den drei Säulen: gesetzliche Rentenversicherung, betriebliche Altersvorsorge und private Altersvorsorge.
Anleihen festverzinsliche Schuldverschreibungen, die sowohl von öffentlichen Emittenten wie Bund, Länder und Gemeinden als auch von privaten Unternehmen zur Finanzierung von Investitionsvorhaben ausgegeben werden.
Aktien Urkunde, die dem Inhaber einen Anteil am Grundkapital und somit am Vermögen einer Aktiengesellschaft sowie bestimmte Mitgliedschaftsrechte am Unternehmen verbrieft.
Asset Management die Verwaltung bedeutender privater und institutioneller in- und ausländischer Vermögen verschiedener Asset-Klassen (Aktien, Renten, Immobilien und Liquidität).
Asset Allocation Aufteilung des Kapitals auf verschiedene Investmentarten (Asset-Klassen, Währungen, Regionen).
Asset Stripping Der englische Ausdruck bezeichnet die Vorgehensweise, wenn bei der Übernahme einer Gesellschaft Teile dieser Gesellschaft gleich wieder  veräussert werden.
Anwartschaftsberechtigter Arbeitnehmer, für den ein Rechtsanspruch auf Betriebspension besteht und für den ggf. Beiträge in ein Betriebspensionssystem oder an eine Mitarbeitervorsorgekasse zu leisten sind oder waren oder für den ggf. Übertragungsbeträge (in eine Mitarbeitervorsorgekasse oder Pensionskasse) gezahlt wurden.
Abfertigungsanwartschaft (in MVK) ist der in einer Mitarbeitervorsorgekasse (MV-Kasse, MVK) verwaltete Anspruch eines Anwartschaftsberechtigten. Dieser setzen sich zusammen aus:
den in diese MV-Kasse eingezahlten Abfertigungsbeiträgen abzüglich der einbehaltenen Verwaltungskosten und/oder einer allenfalls in diese MV-Kasse übertragenen Altabfertigungsanwartschaft abzüglich der jeweils einbehaltenen Verwaltungskosten zuzüglich allfälliger der MV-Kasse zugeflossener Verzugszinsen für Abfertigungsbeiträge und/oder für eine Altabfertigungsanwartschaft zuzüglich der allenfalls aus einer anderen MV- Kasse in diese MV-Kasse übertragenen Abfertigungsanwartschaft zuzüglich der zugewiesenen Veranlagungsergebnisse.
B
Benchmark Vergleich von Unternehmen in Hinblick auf Ertrags- und Kapitalstrukturkennzahlen.
Basel II Neue Baseler Eigenmittelvereinbarung wonach die Eigenmittelunterlegung in Abhängigkeit von der Bonität des jeweils finanzierten Kreditnehmers gestaltet werden soll. Interne und externe Ratings werden zum Entscheidungskriterium. Sie soll 2006/2007 in Kraft treten.
Börse Ein Markt/Ort, auf dem regelmäßig zu bestimmten Zeiten und nach genau festgelegten Regeln Waren und/oder Wertpapiere gekauft und verkauft werden. Die auf einer Börse gehandelten Waren sind nach Art, Güte, Beschaffenheit und Menge genau bestimmt: z.B. Metalle, Getreide, Baumwolle, Aktien, Anleihen. Aufgabe der Börse ist es, die Preisbildung (Kursbildung) dieser Waren und Wertpapiere durch unmittelbares Aufeinandertreffen von Angebot und Nachfrage herbeizuführen.
Betriebliche Altersversorgung Leistungen der Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgung aus Anlass eines Arbeitsverhältnisses. Der Arbeitgeber hat die Möglichkeit, die Versorgung unmittelbar oder mit einem rechtlich selbständigen Versorgungsträger zu vereinbaren.
C
Corporate banking Vom Auslandsgeschäft bis zum Zahlungsverkehr, vom klassischen Kredit bis zum internationalen Kapitalmarkt.
Corporate bonds Anleihen die von Unternehmen begeben werden als Alternative zur herkömmlichen Kreditaufnahme bei den Banken.
Corporate Identity Ein "Identitätskonzept nach innen und nach außen": Ein bewusst gestaltetes Bild einer Institution, mit dem sich die Mitarbeiter und Führungskräfte identifizieren und das Außenstehende mit ihr verbinden sollen, um eine positive Einstellung zur Institution zu schaffen, sie zu unterstützen oder zu festigen. C. I. umfasst ein einheitliches Erscheinungsbild mit einprägsamen Symbolen, Bildern oder Farben (Corporate Design), ein einheitliches Auftreten, das sich an bestimmten Regeln orientiert (Leitbild, Corporate Culture), und das entsprechende Kommunikationsverhalten (Corporate Communications).
Corporate Governance  Corporate Governance sind als Spielregeln der guten Unternehmensführung auch Grundsätze, die auf der obersten Unternehmensebene ein ausgewogenes Verhältnis von Führung und Kontrolle anstreben. Philosophie der verantwortungsvollen Unternehmensführung mit dem Ziel, das Vertrauen in die Leitung börsennotierter Aktiengesellschaften zu fördern. Dies unter Beachtung von Regeln der Fairness und Transparenz.
D
Derivate sind Produkte, deren Marktwert sich von den klassischen Basisinstrumenten (wie zum Beispiel Aktien, Anleihen oder Gold) ableitet. Zu den Derivaten zählen handelbare Finanzprodukte wie Futures, Optionen, Zertifikate, Optionsscheine, sowie nicht standardisierte Finanzprodukte wie Termingeschäfte (Forwards) oder Swaps.
E
Er-/ Ablebensversicherung gilt als wichtigste Form der Lebensversicherung wobei die Auszahlung der Versicherungssumme erfolgt bei Ablauf der vereinbarten Vertragsdauer oder bei Tod des Versicherten innerhalb der vereinbarten Laufzeit an die Hinterbliebenen. Das Kapital kann dabei monatlich als Pension oder einmalig ausbezahlt werden.
F
Futures Termingeschäft, bei dem zu einem zukünftigen Zeitpunkt Wertpapiere zu einem im Voraus bestimmten Kurs ge- bzw. verkauft werden.
Forward Vertrag zwischen zwei Parteien über den Kauf/ Verkauf eines Gutes in der Zukunft zu einem bereits heute vereinbarten Preis. Forward-Verträge werden individuell zwischen den Vertragsparteien verhandelt und werden nicht öffentlich an Börsen notiert.
Fonds Die von einer Kapitalanlagegesellschaft (Investmentgesellschaft) verwalteten Sondervermögen, die in Immobilien, Aktien, Rentenpapieren o. ä. angelegt sind.
Finanzierung Sehr weit gefasster Begriff für die Deckung eines gegeben Kapitalbedarfs bzw. für sämtliche Finanzdispositionen. Generell kann unterschieden werden in Innen-/Außenfinanzierung und Eigen-/Fremdfinanzierung.
Finanzmarkt Sammelbezeichnung für alle Märkte, die dem Handel von Geld, Wertpapieren und Finanzkontrakten dienen.
Fiskalpolitik  Die Fiskalpolitik umfasst alle finanzpolitischen Maßnahmen, die sowohl zur Beeinflussung der Konjunkturentwicklung als auch des Wachstums einer Volkswirtschaft dienen. Maßnahmen der Fiskalpolitik können beispielsweise sein: Steuerpolitik, öffentliche Verschuldung, Subventionen, Beeinflussung des privaten Konsums, Beeinflussung des Sparens (durch Prämien etc.), Beeinflussung der Investitionsbereitschaft (Investitionssteuern bzw. -zuschüsse)
Finanzinstrumente Hierunter werden insbesondere Kredite bzw. Forderungen, verzinsliche Wertpapiere, Aktien, Beteiligungen, Verbindlichkeiten und Derivate subsumiert.
Factoring Ein Finanzierungsgeschäft bei dem ein Finanzierungsinstitut (der Factor) die Forderungen, die bei seinen Kontrahenten aus dem Verkauf von Waren entstehen, erwirbt und das Risiko für den Ausfall der Forderungen übernimmt. Der Verkäufer wird auf dieser Weise in die Lage versetzt, seinen Abnehmern die Forderungen zu stunden, d.h. Ziel zu gewähren, ohne dass ihn diese Kreditgewährung liquiditätsmäßig belastet und ohne dass er ein Kreditrisiko tragen muss. Dafür hat er dem Factor eine Vergütung zu zahlen.
G
H
Hedge-Fonds Der Begriff Hedgefonds leitet sich von der Anlagestrategie des Hedging ab, worunter alle Maßnahmen zur Absicherung von Vermögen gegen Verluste zusammengefasst werden.
Im Laufe der Zeit haben sich viele dieser ursprünglich rein defensiven Techniken verselbstständigt; sie werden heute weniger zur Absicherung denn zur Spekulation eingesetzt. Deshalb bedeutet "Hedgefonds" heute alles und nichts – es geht schlicht um Geldvermehrung, egal wie.
Hedging Der Begriff Kurssicherung oder Hedgegeschäft bezeichnet ein Finanzgeschäft zur Absicherung einer Transaktion gegen Risiken wie beispielsweise Wechselkursschwankungen oder Veränderungen in den Rohstoffpreisen. Die Person oder Unternehmung, die eine Transaktion hedgen möchte, geht zu diesem Zweck eine weitere Transaktion ein, die mit der zugrunde liegenden Transaktion gekoppelt ist. Dies findet gewöhnlich in der Form eines Termingeschäfts statt. Ein perfekter Hedge eliminiert jegliches Risiko, ist aber in der Praxis fast unmöglich.
High Net Worth Individual Person, die über jährliches Einkommen von über einer Million Dollar verfügt.
I
Immobilienveranlagung Veranlagung in Immobilien d.h. Gründstücke sowie dessen Bestandteile, inklusive Gebäude und Zubehör.
Immobilienfonds sind Kapitalanlagen, die es Anlegern ermöglichen, sich mit verhältnismäßig kleinen Beträgen an Immobilien zu beteiligen.
Investor Relations Das Verhalten eines Unternehmens gegenüber seiner Aktionäre wird als Investor Relations bezeichnet. In diesen Bereich fallen z.B. Publikationen, Pressemitteilungen und andere Auskünfte von Seiten der Unternehmung.
IT Branchenbezeichnung, Abkürzung für Informationstechnologie = Oberbegriff für die Informations- und Datenverarbeitung sowie die dafür benötigte Hardware. IT wird heutzutage auch oftmals als Bezeichnung der Abteilung eines Unternehmens verwendet, die sich mit der Entwicklung und Betreuung der unternehmensinternen Computer-Infrastruktur (Administration, Intranet, ...) befasst.
IPO - Initial Public Offering ist die erstmalige Emission von Unternehmensanteilen (Aktien) auf dem organisierten Kapitalmarkt (Börse).
J
Joint Venture Eine Form der Zusammenarbeit zwischen selbständig bleibenden Unternehmen zur Abwicklung eines gemeinsamen Geschäftes oder eines einmaligen Projektes.
K
Kapitalmaßnahmen  Als Kapitalmaßnahmen bezeichnet man Maßnahmen, die das Grundkapital einer Aktiengesellschaft verändern. Diese werden normalerweise vom Führungsorgan der Gesellschaft vorgeschlagen und von den Aktionären autorisiert. Diese sind entweder Kapitalerhöhungen oder Kapitalherabsetzungen.
L
Leasing Finanzierungskonzept, bei dem Investitions- oder Konsumgüter für eine zeitlich begrenzte Dauer gegen ein vereinbartes Entgelt genutzt werden und anschließend zurückgegeben oder zum verbleibenden Restwert gekauft werden.
Lebensversicherung, fondsgebunden Die Höhe der Leistungen dieser Lebensversicherung hängt in erster Linie von der Wertentwicklung der in einem Fonds zusammengefassten Vermögensanlagen ab. Der Versicherungsnehmer ist gleichermaßen am Gewinn und am Verlust dieser Vermögensanlage beteiligt.
M
Marktanalyse eine kurzfristige Darstellung der Marktsituation, wobei die Daten (wie Marktvolumen, Marktstrukturierung, Konkurrenzanalyse, etc.) erhoben werden, die gerade aktuell sind und so für Entscheidungen herangezogen werden können.
Mezzaninfinanzierung  steht rechtlich zwischen Eigen- und Fremdkapital und verlangt eine Tilgung des bereitgestellten Kapitals sowie eine erfolgsabhängige Verzinsung mit der Möglichkeit der Partizipation am steigenden Unternehmenswert am Ende der Laufzeit (meist in Form einer Call-Option oder Einmalzahlungen).
M&A  Mergers und Acquisitions - "Fusionen und Übernahmen" ist ein Sammelbegriff für Unternehmenstransaktionen, bei denen sich Gesellschaften zusammenschließen oder den Eigentümer wechseln.
MBO  Management Buy Out - bezeichnet die Übernahme eines Unternehmens oder eines Teils davon durch das bisherige Management durch Erwerb.
MBI Management Buy In - wenn ein Unternehmen durch externes Management übernommen oder die Übernahme mit Hilfe eines Investors durch ein fremdes Management forciert wird.
N
O
Option Das Recht, Wertpapiere, Devisen, oder Waren, innerhalb einer bestimmten Frist zu einem vorher fixierten Preis zu kaufen oder zu verkaufen.
P
Performance Wertentwicklung von Kapitalanlagen

Wertentwicklung („Leistung“) einer Vermögensanlage (z. B. Portfolio, Investmentfonds oder eine einzelne Aktie), meist auf einen bestimmten Zeitraum bezogen und in Prozent ausgedrückt.

Private Banking Geldveranlagung (vor allem in Wertpapieren) in erster Linie für vermögende Privatkunden.
Privatbank ist eine Bank die Private Banking Dienste anbietet. Sie sind auf Privatkunden mit großen Guthaben spezialisiert, die Ihr Vermögen langfristig anlegen und verwalten lassen möchten.
Private Equity ist von privaten und institutionellen Anlegern beschaffte Beteiligungskapital an nicht börslich gehandelten Unternehmen, wobei Rendite durch gewinnbringende Wiederveräußerungen der Anteile erzielt werden und nicht durch Abschöpfung anfallender Gewinne. Es gibt auf Seiten der Unternehmer keine Verzinsungs- und Rückzahlungspflicht.
PPP Public Private Partnership - Form der Zusammenarbeit öffentlicher und privater Akteure zur Erreichung bestimmter Ziele, wobei jeder Partner jene Aufgaben übernimmt, die er mit seinen Möglichkeiten am besten erfüllen kann. Vorteile von PPP: Kombination der Stärken der öffentlichen Hand mit jenen von privaten Partnern. Dadurch entstehen wirtschaftliche Synergien für beide Seiten. Partnerschaft ermöglicht effektives und effizientes Projektmanagement. Auch Finanzierungsengpässe im öffentlichen Sektor können leichter überwunden werden.
Pensionskasse, überbetrieblich Überbetriebliche Pensionskassen sind berechtigt Pensionskassengeschäfte für Anwartschafts- und Leistungsberechtigte mehrerer Arbeitgeber durchzuführen.
Pensionskasse, betrieblich Betriebliche Pensionskassen sind berechtigt Pensionskassengeschäfte für Anwartschaftsberechtigte und Leistungsberechtigte eines Arbeitgebers durchzuführen, d.h. hierbei handelt es sich um eine geschlossene Pensionskasse, die ein Arbeitgeber für seine Mitarbeiter gegründet hat.
Q
R
Rentenversicherung  Die gebräuchlichste Form der privaten Rentenversicherung ist die Leibrente. Sie wird bis zum Lebensende des Versicherten bezahlt. Es ist möglich, Hinterbliebenenrenten einzuschließen. Die Leibrente kann durch laufende Beitragszahlungen (aufgeschobene Leibrente) oder durch Zahlung eines Einmalbeitrags (sofort beginnende Leibrente) erworben werden.
Risiko-Management Laufende, systematische und kontinuierliche Identifikation, Analyse, Bewertung und Steuerung von potenziellen Risiken, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens mittel- und langfristig gefährden könnten. Ziel: den Fortbestand eines Unternehmens sichern, die Unternehmensziele mit Hilfe geeigneter Maßnahmen gegen störende Ereignisse absichern und den Unternehmenswert steigern.
Risikoversicherung Risikolebensversicherungen werden zur Besicherung von Krediten oder zur Absicherung Hinterbliebener abgeschlossen. Einziger Versicherungsfall ist das Ableben des Versicherten. Mit Ablauf der vereinbarten Vertragsdauer erlischt die Versicherung vollständig.
Rückkaufswert In der kapitalbildenden Lebensversicherung gibt der Rückkaufswert die Höhe des an den Versicherungsnehmer zurückzuzahlenden Betrages bei vorzeitiger Vertragsauflösung an.
Rückversicherer Versicherungsunternehmen, das Versicherungsrisiken von anderen Versicherungsgesellschaften übernimmt und selbst keine direkten Vertragsbeziehungen zum Versicherungsnehmer unterhält.
S
Steuerpolitik Einsatz von Staatseinnahmen und Staatsausgaben zur Beeinflussung der Gesamtnachfrage.
Standard Compliance Code ist eine Mindestregelung, die von jedem Kreditinstitut akzeptiert und angewendet werden soll. Grundlage für den Standard Compliance Code bilden das Börsegesetz, das Wertpapieraufsichtsgesetz sowie das Bankwesengesetz, weiters das Depotgesetz und das Investmentfondsgesetz sowie alle in Ausführung dieser Gesetze erlassenen Richtlinien, insbesondere die “Richtlinien für Geschäfte von Mitarbeitern in Kreditinstituten” der Bundeskreditsektion (alle Vorschriften in der jeweils geltenden Fassung). Es ist von drei Eckpfeilern getragen: Prinzip der Vertraulichkeitsbereiche, Beobachtungsliste, Sperrliste.
SPO (Secondary Public Offering - Zweitplatzierung) bezeichnet einen Vorgang, bei dem ein Aktionär oder auch mehrere Aktionäre eines börsennotierten Unternehmens gleichzeitig eine größere Menge an Aktien dieses Unternehmens aus ihrem Besitz verkaufen möchten und das mittels eines öffentlichen Angebots durchführen. Der Erlös aus einer Zweitplatzierung fließt den abgebenden Aktionären und nicht dem Unternehmen zu.
T
Termingeschäft Als Termingeschäfte bezeichnet man Käufe und Verkäufe, bei denen nicht sofort, sondern erst zu einem vereinbarten späteren Zeitpunkt geliefert und bezahlt wird. An der Börse kommen diese als Futures bzw. Forward oder Option vor.
U
V
Vermögensberatung Beratung über die Veranlagung von Kundenvermögen (in Bezug auf Finanzinstrumente).
Vermögensverwaltung Verwaltung von Kundenportfolios mit Verfügungsvollmacht im Auftrag des Kunden (in Bezug auf Finanzinstrumente).
Vermittlung von Wertpapiergeschäften Vermittlung von Geschäftsgelegenheiten zum Erwerb oder zur Veräußerung folgender Finanzinstrumente: Wertpapiere, Geldmarktinstrumente, Finanzterminkontrakte, Zinsausgleichsvereinbarungen, Zins- und Devisenswaps, Swaps auf Subtanzwerte oder auf Aktienindizes sowie von den o.a. Instrumenten abgeleiteten Instrumente.
Venture Capital ist Risikokapital der entweder in Form von vollhaftendem Eigenkapital oder eigenkapitalähnlichen Finanzierungsinstrumenten (z. B. Mezzanine-Kapital) in hauptsächlich nicht börsennotierte Unternehmen und neu gegründete technologieorientierte Unternehmen  (sogenannten Start-ups) eingebracht wird.
W
Wertpapiere Wertpapiere ist eine Sammelbezeichnung für Urkunden, die ein Vermögensrecht verbriefen. Zu Wertpapieren, auch Effekten genannt, zählt man in erster Linie Aktien, Renten, Fonds und Optionsscheine.
X
Y
Z
Zukunftsvorsorge Die Zukunftsvorsorge ist ein staatlich gefördertes, prämienbegünstigtes Altervorsorgemodell. Der Vertrag muss auf mindestens 10 Jahre abgeschlossen werden. Die Veranlagung der Zukunftsvorsorgebeiträge und der an die Zukunftsvorsorgeeinrichtung überwiesenen Prämien erfolgt im Wege von Pensionsinvestmentfonds, Mitarbeitervorsorgekassen und Versicherungsunternehmen.
Zusage Die Pensionszusage (unmittelbare Versorgungszusage) ist das rechtsverbindliche Versprechen eines Unternehmens, seinen Arbeitnehmern oder deren Hinterbliebenen für das Alter, für den Fall des Todes oder der Invalidität aus betrieblichen Mitteln eine Versorgung zu gewähren. Insoweit übernimmt das Unternehmen die Versorgungsverpflichtung selbst. Es ist somit auch der Träger der betrieblichen Altersversorgung. Die Finanzierung der Versorgungsleistungen erfolgt über die Pensionsrückstellung. Die zurückgestellten Mittel dürfen frei im Unternehmen angelegt werden. Die mit der Erteilung der Pensionszusage verbundenen finanziellen Risiken des vorzeitigen Versorgungsfalles bei Invalidität oder Tod des Arbeitnehmers sowie die bei Erreichen der Altersgrenze zweckmäßige Absicherung für Zahlungen bis ins hohe Lebensalter können durch den Abschluss einer Rückdeckungsversicherung abgedeckt werden.